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Auf den Haushaltspflege-Presseseiten finden Sie Pressemeldungen zum Waschen, Geschirrspülen, Putzen und Pflegen im Haushalt.
Hygiene und Sicherheit im Haushalt
Hygiene im Haushalt: Wichtiges zuerst

Hygiene ist gewissermaßen die Wissenschaft von der Kunst, gesund zu bleiben. Das bedeutet hauptsächlich, Probleme zu verhindern, die durch Mikroorganismen wie Bakterien, Schimmelpilze oder Viren verursacht werden können. Im Haushalt gilt es, das Richtige zu tun. Das heißt, zunächst zu verstehen, wo wirkliche Hygienerisiken existieren. Ein sehr großes Risiko geht von ungewaschenen Händen aus, ein großes von allen Flächen, die mit Händen oder Lebensmitteln in Kontakt kommen. Dazu gehören Türgriffe, Küchenarbeitsplatten und Schneidebretter und Reinigungsutensilien (Spüllappen, -schwämme) und Handtücher. Im Gegensatz dazu sind Fußböden, Wände, Möbel mit eher geringen Risiken verbunden. Gute Haushaltshygiene ist keine Zauberei, sondern lässt sich mit gezieltem Handeln ganz leicht erreichen.
Es gibt drei Hauptgruppen von Mikroorganismen: Bakterien, Pilze und Viren. Unter günstigen Bedingungen können sich Bakterien und Pilze sehr rasch vermehren. Für die meisten Bakterien liegt diese wachstumsfördernde Temperatur zwischen 20 °C und 40 °C. Schimmelpilze und bestimmte Bakterien überleben und vermehren sich allerdings auch noch im Kühlschrank. Der wichtigste Faktor für eine schnelle Vermehrung ist aber in der Regel ausreichende Feuchtigkeit. Zwar werden auch Nährstoffe benötigt, aber die finden Mikroorganismen eigentlich immer: im Staub, in Schmutzpartikeln oder auf Lebensmitteln. Aus wenigen Mikroorganismen werden in einer feuchten und warmen Umgebung schnell viele, die dadurch ein Gesundheitsrisiko darstellen können, weil das Immunsystem mit dieser Vielzahl möglicherweise nicht mehr fertig wird. Im Gegensatz zu Bakterien und Pilzen benötigen Viren übrigens einen Wirt (z. B. Menschen oder Tiere), um sich zu vermehren. Allerdings können bereits wenige Viren krank machen, wenn sie z. B. über Tröpfchen von einem Menschen auf den anderen übertragen werden.
Beim Reinigen im Haushalt gilt wie überall: Wichtiges zuerst. Daher ist es notwendig zu wissen, wo eher große Risiken lauern und wo eher kleine. Ein sehr hohes Risiko, Krankheitserreger in den Haushalt zu bringen oder dort zu verteilen, bergen die Hände. Daher ist richtiges Händewaschen die erste und wichtigste Hygienemaßnahme im Haushalt. Ein hohes Risiko geht vonOberflächen aus, die mit Händen oder Lebensmitteln in Kontakt kommen, also z. B. von Türgriffen, Küchenarbeitsplatten und Schneidebrettern und Reinigungsutensilien (Spüllappen, -schwämme) und Handtüchern. Von Oberflächen wie Waschbecken, Spüle, Toilette, Badewannen, Kleidung und Haushaltswäsche geht ein mittleres Hygiene-Risiko aus. Hingegen ist mit Fußböden, Wände, Möbel ein eher geringes Risiko verbunden.
Tipp: Gründliches Händewaschen
- Hände unter fließendem Wasser anfeuchten.
- Hände gründlich einseifen und Seife möglichst 20 bis 30 Sekunden einwirken lassen.
- Die Seife auch auf den Handrücken, den Handgelenken, den Daumen, den Handinnenflächen und zwischen den Fingern verreiben.
- Unter fließendem Wasser gründlich abspülen.
- Sorgfältig mit einem sauberen Handtuch abtrocknen (auch zwischen den Fingern).
Die Broschüre „Hygiene im Haushalt“ des Bereichs Haushaltspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel bietet zahlreiche Tipps, um im Haushalt gesunde Sauberkeit zu erzielen. Sie wird auf Anforderung unter info@ikw.org kostenfrei zugesandt.
Beide Grafiken stellt der IKW kostenfrei zur Verfügung. Bildquelle (c) www.haushaltspflege.org
Die Pressemitteilung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.















