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Informatives/Sicherheit & Wirksamkeit

Richtig lagern – länger nutzen: Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Kosmetik

Nach Gebrauch wieder verschließen, nicht der Wärme aussetzen und nicht mit anderen Produkten vermischen – was für Nahrungsmittel gilt, sollte auch bei kosmetischen Produkten beachtet werden. Denn die meisten Kosmetikprodukte bestehen aus einer Vielzahl einzelner Zutaten, die bei falscher Behandlung oder ungünstigen Lagerbedingungen verderben können. Das gilt vor allem für angebrochene Packungen.

So können bei geöffneten Packungen Sauerstoff und von außen zugeführte Keime die Qualität des Produkts beeinträchtigen. Dieser Prozess kann je nach Zusammensetzung und Verpackung sehr unterschiedlich verlaufen – mit entsprechenden Folgen für die Haltbarkeit. Durch sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe, wohlausgewogene Rezepturen und optimal angepasste Verpackungslösungen versuchen die Hersteller, eine gute Haltbarkeit von Kosmetika während ihrer Verwendungsdauer sicherzustellen.

Anfällig für einen Befall mit Keimen sind vor allem solche Produkte, die einen hohen Wassergehalt haben. Dazu zählen z. B. Feuchtigkeitscremes, bestimmte Make-ups und Körperlotionen. Einen wichtigen und notwendigen Beitrag zum Schutz vor Verderb leisten hier Konservierungsstoffe. Bei sehr fetthaltigen Rezepturen verhindern Antioxidantien, dass die Produkte ranzig werden. Sie sorgen dafür, dass die Inhaltsstoffe nicht miteinander oder mit Sauerstoff reagieren. Auch Alkohol verbessert neben seinen kosmetischen Eigenschaften zusätzlich die Haltbarkeit.
 

Sorgfältige Anwendung der Produkte

Jeder kann etwas dafür tun, damit seine Kosmetik länger frisch bleibt. Denn wer sorgfältig mit seiner Kosmetik umgeht, kann die Lebensdauer der einzelnen Produkte deutlich erhöhen.

Hier sind die Tipps:

  • Packungen nur zum unmittelbaren Gebrauch öffnen.

  • Angebrochene Produkte möglichst zügig verbrauchen.

  • Kosmetika und Körperpflegemittel nach jeder Anwendung wieder sorgfältig verschließen.

  • Hat sich ein Produkt bereits verfärbt oder im Geruch verändert, sollte es nicht mehr verwendet werden.

  • Kosmetika, insbesondere solche mit niedriger Mindesthaltbarkeit, kühl, trocken und dunkel aufbewahren.

  • Produkte niemals verdünnen oder miteinander mischen. Gemischt werden dürfen Produkte nur dann, wenn es ausdrücklich vorgeschrieben ist.

  • Nachfüllsysteme vor der Wiederverwendung reinigen und trocknen.

  • Cremes nie mit ungewaschenen Händen entnehmen. Am besten einen sauberen Spatel benutzen.

  • Bei Wimperntusche und Eyelinern vermeiden, dass durch Auf- und Ab-Bewegungen des Bürstchens Luft in das Produkt gepumpt wird.

  • Alle Gegenstände, die mit kosmetischen Produkten direkt in Berührung kommen, peinlich sauber halten. Make-up-Schwämmchen, Spatel und Pinsel regelmäßig mit Seife, Spülmittel oder einem milden Shampoo gründlich auswaschen. Vor dem Gebrauch  vollständig trocknen lassen.
     

An wen kann man sich wenden, wenn ein Produkt verdorben ist?

Die äußerst geringe Zahl von Beanstandungen zeigt, dass die Herstellung der Produkte unter höchsten hygienischen Anforderungen erfolgt: Der Anteil verdorbener Produkte an der Gesamtzahl aller Reklamationen im Handel ist verschwindend gering. Sollte aber tatsächlich einmal ein kosmetisches Produkt nicht mehr verwendbar sein, können sich Verbraucherinnen und Verbraucher problemlos an den Hersteller wenden. Anhand einer Chargen-Kodierung auf der Verpackung lassen sich alle relevanten Daten genau überprüfen. Unmittelbare Hilfestellung und Rat gibt es unter der Herstelleranschrift oder bei den Servicenummern, die in vielen Fällen auf der Packung aufgedruckt sind.

Informationen, wie lange Kosmetik haltbar ist, finden Sie auf dieser Webseite unter „Haltbarkeit kosmetischer Produkte“ oder in dem Video „Wie lange ist meine Kosmetik haltbar?

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