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Nachhaltigkeit/Verpackung

Kosmetikindustrie unterstützt globales Abkommen zur Bekämpfung der Kunststoffverschmutzung

In vielen Teilen der Welt hat die Belastung der Umwelt durch Plastikabfälle in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. So ist die weltweite Produktion an Kunststoff während der letzten 70 Jahre stark angestiegen und immer mehr Plastikabfälle gelangen ins Meer. Unter der Schirmherrschaft der UN-Umweltversammlung (UNEA) diskutieren die Regierungen vieler Länder daher über ein globales Instrument zur Bekämpfung von Meeresmüll und Plastikverschmutzung.

Cosmetics Europe und der IKW unterstützen gemeinsam mit anderen nationalen Verbänden der Kosmetik- und Körperpflegemittelindustrie ein rechtsverbindliches Abkommen zur Bekämpfung der Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffe. Konkret geht es bei dem Abkommen um die Verwirklichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Danach soll der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft und die Beendigung der Kunststoffverschmutzung schrittweise erfolgen und durch eine Verbesserung der Abfallbewirtschaftung und der Recyclingsysteme, durch die Förderung von Innovation und Ökodesign sowie durch die Verringerung der Produktion und des Einsatzes von Neuplastik, wo immer dies möglich und für die Umwelt vorteilhaft ist, vorangetrieben werden.

Für die Kosmetikindustrie haben Produktsicherheit und Qualität oberste Priorität und die Erforschung innovativer und nachhaltiger Produkte ist den Herstellern ein zentrales Anliegen – was sich unter anderem auch in der Entwicklung alternativer Verpackungsmaterialien und innovativer Vertriebsmodelle, wie der Wiederbefüllung von Verpackungen, zeigt. Gleichzeitig erkennt die Kosmetik- und Körperpflegemittelindustrie auch die Bedeutung von Kunststoffen für die Erreichung der von den Vereinten Nationen gesetzten Ziele an. Kunststoffe können bei der Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle spielen. In vielen Fällen können Kunststoffe, insbesondere wenn sie wiederverwertet und wiederverwendet werden, einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck haben und somit eine Alternative darstellen, die unsere Umwelt am besten schützt.

Das unterzeichnete Papier können Sie hier abrufen.

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