Endlich wieder gut frisiert!

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des IKW zeigen, welche Dienstleistung die Deutschen nach der Wiedereröffnung der Friseure als erstes in Anspruch nehmen möchten.

Wenn am 4. Mai die Friseure wieder öffnen dürfen, geht für viele eine Durststrecke zu Ende. Nach wochenlanger Schließung der Salons waren Kurzhaarschnitte rausgewachsen, Haaransätze ergraut und Frisuren oft lieblos gestylt. Gut aussehen geht irgendwie anders. In einer Umfrage des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) geben 60 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen an, dass sie sich als erstes die Haare nachschneiden lassen möchten. Ganz weit vorne auf der Wunschliste steht bei den Frauen auch das Thema Farbe im Haar. 55 Prozent der weiblichen erwachsenen Bevölkerung möchte sich die Haarfarbe entweder komplett auffrischen lassen, den Ansatz nachfärben oder mit Strähnchen die Haare auflockern lassen. Die Vorstellung, dass Männer sich nicht die Haare färben, ist wohl ein überholtes Klischee: Fast ein Viertel des starken Geschlechts findet, dass auch ihre Haarfarbe mehr Frische vertragen würde.

Für alle, die in der friseurfreien Zeit Selbstversuche an ihrem Schopf durchgeführt haben, gibt es nun Entwarnung – die Profis stehen bereit, um misslungene Versuche mit Bastelschere und Haarschneider auszubessern. Insbesondere die Männer scheinen in den letzten Wochen hierbei kreativ gewesen zu sein. Knapp 20 Prozent von ihnen geben an, dass ihnen eine Ausbesserung der unerwünschten Haarschnitte bei ihrem ersten Besuch sehr wichtig ist. Auch 13 Prozent der Frauen wünschen sich hinsichtlich ihrer eigenen Versuche die Unterstützung ihres Lieblingsfriseurs.

Um das Risiko einer Infizierung mit Sars-CoV-2 im Friseurbetrieb so weit wie möglich zu reduzieren, müssen die Salons eine Reihe von Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Wiedereröffnung berücksichtigen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat daher im Vorfeld der Wiederöffnung einen Branchenstandard für Friseurbetriebe entwickelt, damit Kunden und Mitarbeiter im Salon gut geschützt sind. Birgit Huber, Bereichsleiterin des Kompetenzpartners Schönheitspflege im IKW: „Wir freuen uns, dass die Friseurbetriebe wieder öffnen können. Sowohl für die Salons und deren Beschäftigte als auch für die Hersteller professioneller Haarpflegeprodukte waren die letzten Wochen sehr kräftezehrend. Sie alle haben aber die Zeit gut genutzt, um sich auf die neuen Anforderungen gut vorzubereiten. So können die Friseure ihren Kunden einen Großteil der gewohnten Leistungen in einem sicheren Umfeld wieder anbieten.“

Eine anschauliche Zusammenfassung der Arbeitsschutzmaßnahmen bietet dieses Video. Für eine ausführliche Übersicht der Arbeitsschutzstandards der BGW klicken Sie bitte hier.

Im Rahmen einer deutschlandweiten repräsentativen Befragung wurden über 1.000 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren im Online-Panel befragt. Die quantitative Befragung wurde durch Lönneker & Imdahl rheingold salon im Auftrag des IKW durchgeführt.