Zähneputzen - regelmäßig und gründlich

Für die meisten von uns gehört tägliches Zähneputzen einfach dazu. Und schon die Kleinsten lernen heute, wie wichtig das regelmäßige und sorgfältige Reinigen der Zähne ist. Und das ist auch gut so! Denn die meisten Zahn- und Zahnfleischprobleme, wie das Entstehen von Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis, sind auf eine unzureichende Mundhygiene zurückzuführen. Die Ursache ist in der Regel bakterieller Zahnbelag, auch Plaque genannt, der sich fortwährend bildet und daher regelmäßig entfernt werden sollte. Da die Bakterien nicht nur die Zähne, sondern auch die Zahnzwischenräume, das Zahnfleisch und die Zunge besiedeln, sollte eine gute Mundhygiene mehr als nur das Putzen der Zähne umfassen.

Was gehört alles zu einer guten Mundhygiene?

Neben der Zahnbürste und Zahnpasta sollten auch Zahnseide und Bürstchen für den Zahnzwischenraum regelmäßig zum Einsatz kommen. So lässt sich zum Beispiel durch konsequentes Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta die Entstehung von Karies verringern – am besten bereits ab dem Zeitpunkt, wenn sich die ersten Zähnchen zeigen. Mundspülungen, eine zahngesunde Ernährung sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen ergänzen ein wirkungsvolles Vorsorgeprogramm.

So geht richtige Zahnpflege

Die Zähne sollten mindestens zweimal täglich, möglichst morgens und auf jeden Fall vor dem Schlafengehen, gereinigt werden – anschaulich in dem Video Zähne putzen - aber richtig erklärt. Vor der Nachtruhe muss die Reinigung besonders gründlich ausfallen und sollte auch die Verwendung von Zahnseide, Bürstchen für Zahnzwischenräume sowie die Reinigung der Zunge beinhalten.

Wann die Mundhygiene morgens erfolgen sollte – darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Manche Zahnmediziner empfehlen die Reinigung kurze Zeit nach dem Essen, da dann alle Speisereste und die für die Bakterien lebensnotwendigen Nährstoffe mit ausgespült werden. Direkt nach dem Essen besteht jedoch auch die Gefahr von Erosionen an den Zähnen. Säurehaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Obst, lassen den Zahnschmelz weich werden, der dann beim anschließenden Putzen leicht abgetragen werden kann. Andere Experten empfehlen daher eine Mundhygiene vor dem Essen und das Ausspülen des Mundes mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Mundspülung danach. So können sich keine Plaquesäuren bilden und Putzerosionen werden vermieden.

Zwar gibt es auch bei der Systematik des Putzens unterschiedliche Ansätze. Einig sind sich die Experten jedoch, dass das Zähneputzen stets nach einem einmal gewählten Schema erfolgen sollte. So ist am ehesten sichergestellt, dass alle Zahnflächen gründlich von Plaque befreit werden. Systematisches Zähneputzen dauert bei richtiger Anwendung etwa drei Minuten.