Raus aus den Winterboots – IKW-Beauty-Tipps zur Fußpflege

Endlich wieder offene Schuhe tragen – damit auch die Füße nach dem langen Winterschlaf eine gute Figur machen, sollten sie auf die Frischluftsaison vorbereitet werden. Wie das geht? Ganz einfach:

Reinigung und Hautpflege sind das A und O der Fußpflege

Eine erfolgreiche Fußpflege beginnt bei der täglichen Reinigung. Die Füße sollten jeden Abend gründlich gewaschen und danach sorgfältig abgetrocknet werden. Das ist insbesondere bei den Zehenzwischenräumen wichtig, damit keine Hautrisse entstehen.

Um die Fußhaut schön geschmeidig zu erhalten, sollte sie nach dem Waschen sorgfältig eingecremt werden. Fußcremes sind in der Regel wasserhaltige Emulsionen, die je nach der gewünschten Wirkung Zusätze enthalten können, wie zum Beispiel die durchblutungsfördernde Rosskastanie. Die Creme wird mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck vom Fußrücken zu den Zehen hin einmassiert.

Fußbalsame sind genau wie Fußsalben hingegen wasserfrei und basieren auf einer Fettgrundlage. Während Fußbalsame die Haut mit Wirkstoffen wie beispielsweise Myrrhenharz, Ringelblume und ätherischen Ölen pflegen, enthalten Salben als Arzneimittel auch medizinische Wirkstoffe, die u. a. gegen Entzündungen oder Schrunden angewendet werden. Da sowohl Balsame als auch Salben eine Art Schutzfilm auf der Haut bilden und teilweise nur schwer einziehen, ist es sinnvoll, den Produkten je nach Herstellerangeben Zeit zum Entfalten ihrer Wirkung zu geben. Tipp: Die Füße nach der Anwendung einfach mal hochlegen und die Wirkung und den Duft genießen. Oder über Nacht Socken über die Füßen ziehen, so dass Balsam oder Salbe auf der Haut verbleiben und die volle Wirkung entfalten können – keine Angst, trotz Söckchen bleiben noch genügend Wirkstoffe übrig, um die Haut zu pflegen.

Verhornungen und Nagelhaut sanft entfernen

Hornhaut an den Füßen ist an sich eine normale Angelegenheit, sie bildet sich an stark beanspruchten Stellen und schützt das tiefer gelegene Gewebe. Sie sieht jedoch nicht nur unschön aus, sie macht die Füße auch unangenehm trocken. Hornhaut sollte daher regelmäßig entfernt werden.

Verhornungen an den Füßen lassen sich mit speziellen Hornhautfeilen oder -hobeln mechanisch beseitigen – mit einem Hobel oder einer Raspel steigt allerdings das Risiko, sich zu verletzen oder zu viel der Hornhaut zu entfernen. Ist die Hornschicht besonders grob, kann diese zuerst mit einem Bimsstein gerubbelt und danach vorsichtig weggefeilt werden. Sie sollte jedoch niemals weggeschnitten werden, denn sonst wächst sie verstärkt nach!

Für die Nagelhäutchen bietet sich ein weiches Stäbchen an, mit dem die Nagelhaut sanft zurückgeschoben werden kann. Auch hier gilt: Nicht abschneiden, denn die Haut ist hier sehr empfindlich und kann sich bei kleinsten Verletzungen entzünden.

Nägel nicht zu kurz schneiden

Die Kürzung der Nägel sollte mit einer Nagelschere oder einem „Knipser“ erfolgen – aber nicht zu kurz. Der Nagel sollte mit dem Ende des Zehs abschließen. Vorsicht auch bei den Nagelecken: Hier sollte nicht zu viel weggeschnitten werden, sonst können die Nagelecken in die Haut einwachsen. Außerdem: Zehennägel möglichst immer gerade feilen und nicht rund, sonst droht das Einwachsen der Nägel.

Der besondere Tipp: Neben der Pflege unterstützt Fußgymnastik das Wohlbefinden der Füße. Übungen wie zum Beispiel mit den Zehen greifen oder die Zehen zusammenkrallen, auf Zehenspitzen gehen und sanft zur Ferse abrollen oder die Füße kreisen lassen, stärken die Fußmuskulatur und tun einfach gut.