Ohne Fakten in der Kosmetik geht es nicht!

Wie verhalten sich Mineralöle in kosmetischen Produkten nach dem Auftragen auf die Haut? Werden kosmetische Puder bei der Anwendung auch inhaliert? Und welche Aspekte werden bei der Risikobewertung kosmetischer Sprays berücksichtigt? Sichere und wirksame Produkte für Verbraucher zu erstellen, hat oberste Priorität bei den Kosmetikherstellern. Ohne Forschung und wissenschaftliche Arbeiten ist das nicht möglich. Auf Basis bereits bestehender Studien und aktueller Forschungsergebnisse prüfen die Hersteller kontinuierlich, ob kosmetische Produkte und deren Inhaltsstoffe den hohen Anforderungen des europäischen Kosmetikrechts genügen – und zwar sowohl vor als auch nach der Markteinführung eines Produkts.

Wissenschaftliche Arbeiten in der Kosmetik – valide und glaubwürdig

Einmal gewonnene Erkenntnisse reichen auf Dauer jedoch nicht aus. Da sich die Forschung ständig weiterentwickelt, nehmen die Experten der Hersteller und des IKW aktiv an der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion teil. Um die Sicherheit kosmetischer Inhaltsstoffe zu belegen, investieren Verband und Unternehmen regelmäßig in toxikologische Studien und fachliche Bewertungen, die sie der interessierten Öffentlichkeit, Behörden und Gremien zur Verfügung stellen. Diese Arbeiten müssen hierbei hohen wissenschaftlichen Standards genügen, damit sie veröffentlicht und als Beleg zur Sicherheit von Stoffen akzeptiert werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung als maßgebliche deutsche Institution zur Risikobewertung von Inhaltsstoffen in Verbraucherprodukten macht in diesem Zusammenhang dementsprechend sehr deutlich, dass das „alleinige Kriterium für die Berücksichtigung von Studienergebnissen die wissenschaftliche Qualität und Evidenz der Studien ist“.

Ein Bericht zum Penetrationsverhalten von Mineralölen in Kosmetik gehört beispielsweise aufgrund seiner Aktualität und Qualität zu den am häufigsten abgerufenen wissenschaftlichen Arbeiten bei der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Toxicology Letters (Stand: Juli 2019, Messung während der letzten 90 Tage) und wurde auch vom BfR bei der aktualisierten Stellungnahme zu Mineralölen in Kosmetika berücksichtigt. Weitere wissenschaftliche Arbeiten wie zum Beispiel zur Sicherheit kosmetischer Sprays oder zur Sicherheit kosmetischer Puder gehören auch in die Top 10 der am häufigsten heruntergeladenen Artikel und wurden vom SCCS, dem wissenschaftlichen Beratergremium „Verbrauchersicherheit“ der EU, in deren Leitlinien zitiert.