Corona-Pandemie: Kosmetik-Tester sind sicher

Wer sich ein neues Make-up, Lippenstift oder Parfum kaufen möchte, greift gerne zu einem Kosmetik-Tester. Ein kurzes Auftupfen oder Ansprühen auf das Handgelenk oder den Papierstreifen und schon weiß man, ob der Farbton zum eigenen Hautton passt und der Duft der richtige ist. Doch wie sieht es jetzt während der Corona-Zeit aus? Besteht ein Risiko, sich beim Testen kosmetischer Produkte zu infizieren?

Grund zur Sorge besteht nicht. Verbraucher können weiterhin Kosmetika vor einem Kauf testen. Die Übertragungswahrscheinlichkeit von SARS-CoV2 über Oberflächen ist sehr gering. Sie ist vergleichbar mit der Übertragungswahrscheinlichkeit über andere Gegenstände im Handel und kann vermieden werden, wenn die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden. Das bedeutet:

  • Konsequentes Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Geschäft
  • Sorgfältige Handhygiene vor Betreten und nach Verlassen des Geschäfts durch Händewaschen oder Handdesinfektion

Lippenstift, Make-up oder Creme können dementsprechend auf dem Handrücken aufgetragen werden, aber keinesfalls direkt im Gesicht, auf den Lippen oder am Auge. Und auch das Aufsprühen eines Parfums auf Handgelenk oder Papierstreifen stellt keinen Übertragungsweg dar.

Solange weder der Tester noch das aufgetragene Produkt mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen, besteht keine Infektionsgefahr. Die Hände sollten daher nach der Verwendung eines Testers sorgfältig desinfiziert oder gewaschen werden.