TAG DES SONNENSCHUTZES

Super schön und super gesund dank Sonnenschutz.

Am 21. Juni ist Tag des Sonnenschutzes. Wir alle lieben sie – die Sonne. Wenn die Sonne lacht, geht es auch Körper und Seele gut. Das Sonnenlicht sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen und ist für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper unerlässlich. Der richtige Sonnenschutz für Haut und Haar ist trotzdem ein Muss.

Ob auf der Liege im Garten oder auf dem Handtuch am Strand, Sonne tanken macht Freude und kräftigt unser Immunsystem. Doch genau diese Sonne kann auch sehr gefährlich sein: Haut und Haare leiden unter dem schädlichen ultravioletten Strahlungsanteil der Sonne. Sonnenbrände, vorzeitige Hautalterung, ein erhöhtes Krebsrisiko sowie ausgetrocknetes Haar können die Folgen sein. Mit dem richtigen Schutz und intensiver Pflege ist ein gesunder Teint und seidig glänzendes Haar aber auch im Sommer kein Problem.

Schutz der Haut
Je nach Hauttyp liegt der Eigenschutz nur zwischen 5 Minuten (bei sehr heller Haut) und 30 Minuten (bei dunklerem Hautteint). Das bedeutet: Wer länger in der Sonne sein will, muss die Haut zusätzlich schützen. Der Lichtschutzfaktor gibt die Wirksamkeit eines Sonnenschutzmittels an: Ein hoher LSF steht für eine hohe Schutzwirkung gegen UV-B-Strahlung, ein niedriger LSF für einen entsprechend geringeren Schutz. Den LSF sollte man abhängig von Hauttyp und Länge der Sonneneinstrahlung wählen. Unter LSF-Tipp kann man ganz einfach den richtigen LSF ermitteln – mit der App auch von unterwegs.
 
Außerdem ist die korrekte Anwendung des Schutzmittels wichtig. Egal ob Sonnencreme, -spray oder -gel – der Sonnenschutz sollte am ganzen Körper großzügig aufgetragen und das Nachcremen nicht vergessen werden. Denn der Schutzfilm auf der Haut verringert sich durch Wasser und Schweiß. Aber
Vorsicht: Nachcremen verlängert nicht den Sonnenschutz, sondern hält ihn lediglich aufrecht. Und auch wenn die Sonne einmal nicht so richtig scheint, suchen sich UV-Strahlungen ihren Weg durch die Wolkendecke. Um vorzeitiger Faltenbildung und Hautkrebs keine Chance zu geben, empfiehlt es sich daher, auch an bedeckten Tagen ein Sonnenschutzmittel mit einem mittleren LSF aufzutragen.
 
Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Sonnenschutz gibt es auf der IKW-Webseite und unter Sonnenschutz und Sonnenklar.
 
Die Pflege danach
Die Pflege nach dem Sonnenbad darf ebenfalls nicht vergessen werden. Um der Haut die verlorengegangene Feuchtigkeit wiederzugeben, stehen Produkte wie After-Sun-Lotions, -Gele oder -Sprays zur Verfügung, die nach dem Duschen aufgetragen werden. Diese Pflegeprodukte kühlen und beruhigen die Haut nach dem Aufenthalt in der Sonne und geben ihr die nötige Feuchtigkeit zurück. Einige After-Sun-Produkte sorgen darüber hinaus dafür, dass die Bräune länger anhält.
 
Schon gewusst?
Zusätzlich kann die Haut auch von innen heraus gegen die Sonnenstrahlen gestärkt werden. Nahrungsmittel wie Pfirsiche, Möhren und rote Paprika enthalten den Pflanzenstoff Carotinoid, welcher nachweislich antioxidativ wirkt. Die Aufnahme Carotinoidhaltiger Lebensmittel kann der Haut dabei helfen, ihren Eigenschutz vor der Sonne weiter anzuregen. Auch Nahrungsmittel, die Spurenelemente wie Zink enthalten, unterstützen die Abwehrkräfte der Haut. Eine „bunte“ Ernährung kann das regelmäßige Eincremen bei hoher Sonnenintensität zwar nicht ersetzen, trägt aber zusätzlich zu unserem Wohlbefinden bei.
 
Schutz der Haare
Neben der Haut sollten auch die Haare im Sommer gut geschützt werden. Insbesondere die Kombination aus Sonne, Chlor- und Salzwasser beansprucht die Haarstruktur. Mit dem richtigen Schutz kann Schäden jedoch weitestgehend vorgebeugt werden. Insbesondere der Feuchtigkeitshaushalt – Haare bestehen zu rund 15 Prozent aus Wasser – muss aufrechterhalten bleiben, damit die Haare nicht stumpf und spröde werden. Um die Haare vor dem Austrocknen zu schützen, sollte man bei hoher UV-Strahlung auf jeden Fall einen Sonnenhut tragen – so wird auch die Kopfhaut vor einem Zuviel an UV-Strahlung bewahrt. Sonnenschutzsprays helfen ebenfalls dabei, die Haare zu schützen. Außerdem spenden sie dem Haar zusätzlich Feuchtigkeit und bewahren es so vor dem Austrocknen und vor dem Verlust der Farbe. Ganz wichtig: Nach dem Schwimmen im Pool oder Meer sollten die nassen Haare immer ausgespült werden, um sie vom Chlor oder dem Salz zu befreien. Insbesondere blonde Haare können sonst leicht einen Grünstich annehmen und ausbleichen.
 
Am Ende des Tages geht die Pflege unter der Dusche weiter. Allgemein gilt im Sommer: Ob Shampoo, Spülung, Intensiv-Kur oder Haarmaske, die Haare brauchen eine reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Pflege. Passende Produkte enthalten Inhaltsstoffe wie beispielsweise Aloe Vera, Sheaöl oder Jojobaöl. Um einem Farbverlust vorzubeugen bietet es sich an, Color-Schutz-Pflegeprodukte (Shampoo, Spülung oder Spray) mit integriertem UV-Filter zu verwenden. Proteine und Vitamine bringen die Haarfarbe wieder zum Leuchten und schützen mit Antioxidantien und Lichtschutzfiltern vor dem Ausbleichen.
 
Noch ein Tipp:

An heißen Tagen sollte man nach dem Duschen auf das Föhnen verzichten oder den Föhn nur auf kalter Stufe durch die Haare pusten lassen, denn heiße Luft entzieht den Haaren zusätzlich Feuchtigkeit und macht sie strohig. Viel trinken hilft im Sommer nicht nur gegen Dehydratation des Körpers, sondern sorgt auch dafür, dass der Feuchtigkeitshaushalt der Haare aufrechterhalten bleibt.