Spülmaschinenfest - spülmaschinenbeständig

Für Besteck und Geschirr gibt es die Kennzeichnungen „spülmaschinenfest“ oder „spülmaschinenbeständig“. Beide Begriffe dürfen nur für geprüfte Gegenstände verwendet werden, die zum Spülen in der Maschine geeignet sind.

Geschirr und Besteck aus Aluminium, Gegenstände aus Holz, Geschirr mit Aufglasurdekor und Gläser mit Farb- bzw. Golddekor sollen nicht in der Spülmaschinen gespült werden.

Der Begriff „spülmaschinenfest“ bezieht sich nur auf Essbestecke. Die Kriterien sind vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung („RAL“) im Rahmen einer Registrierung festgelegt. Damit Essbesteck so gekennzeichnet werden darf, müssen zwölf Teile des zu prüfenden Bestecks mindestens tausendmal gespült werden. Bei mindestens zehn von diesen zwölf Teilen dürfen danach keine Risse auftreten und sich keine Korrosionspunkte zeigen, die größer als 0,4 Millimeter sind.

Für Glas-, Keramik-, Email- und Kunststoffgeschirr hingegen gibt es die Prüfung auf „Spülmaschinenbeständigkeit“. Die Prüfbedingungen sind in einer europäischen Norm festgelegt. Wenn Geschirr danach geprüft wurde, darf es mit einem Bildzeichen gekennzeichnet werden, das eine Zahl angibt und stilisiert einen Wasserstrahl zeigt, der auf einen Teller trifft. Die Zahl liegt zwischen 125 und 1.000 und gibt die Anzahl der Spülgänge wieder, die das geprüfte Geschirr unbeschadet überstanden hat. Geschirr, das täglich benutzt wird, sollte eine möglichst hohe Zahl für die Spülgänge aufweisen; für selten benutztes Festtagsgeschirr reicht auch eine niedrige Zahl.

Begriffe wie „spülmaschinengeeignet“ oder „spülmaschinentauglich“ sind nicht durch eine Norm oder eine RAL-Registrierung festgelegt, sondern werden von den Herstellern von Geschirr und Besteck selbst definiert.

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