Mit Seide zum glänzenden Auftritt

Ob als Einstecktuch, als schöner Seidenschal, Accessoire oder sogar als Kleid: Seide ist ein edler Stoff, der in festlicher Garderobe viel und gerne eingesetzt wird. Bewundernde Blicke sind garantiert, wenn Sie sich als Gast oder Gastgeberin mit Seide schmücken. Oft zögert man jedoch, auf diesen Stoff zurückzugreifen, da beim Waschen einiges zu beachten ist. Mit einigen wenigen Hinweisen steht Ihrem schillernden Auftritt aber nichts mehr im Wege.

Die Naturfaser, die aus dem Faden der Raupe des Seidenspinners gewonnen wird, zeichnet sich neben ihrer schönen Optik durch ihr geringes Gewicht und ihre Stabilität aus. Beim Waschen verlangen Seidenstoffe besondere Sorgfalt, und nicht alle sind waschbar. Ist kein Etikett mit Pflegehinweisen vorhanden, sollte man das Kleidungstück besser einer professionellen Reinigung anvertrauen. Haben das Kleid, die Krawatte oder das Tuch während des Essens einen Flecken abbekommen, sollte dieser sofort mit einem Papiertaschentuch betupft werden, bis sich kein Schmutz mehr löst. Trockene Seide sollte nicht mit Wasser benetzt werden, dies kann zu Wasserrändern führen.

Seide sollte nie eingeweicht werden, Flecken erst unmittelbar vor der Wäsche mit speziellen Mitteln, etwa flüssigem Wollwaschmittel oder geeigneten Fleckentfernern vorbehandeln. Textilien sind mit speziellem, für Wolle und Seide geeignetem Waschmittel im Spezial-Schonwaschgang bei höchstens 30 °C zu waschen.

Bei der Handwäsche grundsätzlich viel Wasser verwenden.  Zum Abtrocknen sollte das tropfnasse Textilstück in ein saugfähiges Tuch (z. B. Handtuch) eingerollt und anschließend liegend auf einem trockenen Handtuch ausgebreitet und in Form gezogen werden. Blusen und Hemden lassen sich am besten tropfnass aufgehängt auf einem Kunststoffkleiderbügel trocknen. Das Trocknen an der Sonne ist zu vermeiden, da dies zum Ausbleichen oder Vergilben der Fasern führt. Seidentextilien sollten leicht feucht, auf Stufe 1, linksseitig gebügelt werden.