(Bett-) Wäsche wechseln im Sommer

Soll man im Sommer seine Wäsche und die Bettwäsche häufiger waschen? Das hängt auch von den eigenen Gewohnheiten ab, wie beispielsweise der Schlafkleidung. Aber sicher ist: Je mehr geschwitzt wird, umso häufiger sollten die Textilien gewaschen werden, die mit der Haut in Berührung kommen.

Menschen, die im Schlaf stark schwitzen oder unbekleidet schlafen, sollten die Bettwäsche – sowohl Laken als auch Bett- und Kopfkissenbezüge – mindestens einmal pro Woche wechseln. Für alle anderen ist ein Wechsel in zweiwöchigem Turnus ausreichend. Bunte Bettwäsche wird idealerweise mit Colorwaschmittel bei maximal 60 °C und Weißes mit Voll- bzw. Universalwaschmittel bei 40 °C gewaschen. Kissen und Betten selbst verschmutzen durch die tägliche Benutzung ebenfalls. Auch sie sollten regelmäßig gewaschen oder gereinigt werden.

Täglich frische Unterwäsche, das heißt Slip und Unterhemd, anzuziehen, ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Hygienisch sauber wird diese Wäsche mit einem Voll- oder Universalwaschmittel als Pulver, Granulat oder Tabletten schon bei 40 °C Waschtemperatur.

BHs sind etwas pflegebedürftiger, bestehen sie doch oft aus empfindlichem Gewebe. Je nachdem, was auf dem Pflegeetikett vermerkt ist, ist sogar nur Handwäsche möglich. Empfohlene Temperaturen für die Maschinenwäsche sind 30 bis 40 °C. Um die Waschmaschine nicht zu beschädigen, werden BHs mit eingenähten Bügeln in einem Wäschesäckchen gewaschen. Ein BH-Wechsel alle drei bis sieben Tage ist oftmals ausreichend.

Werden Strümpfe den ganzen Tag in geschlossenen Schuhen getragen, sollten sie täglich gewechselt werden. Können die Füße hin und wieder „gelüftet“ werden, lassen sich Strümpfe auch mehrmals tragen.

Wie oft Oberbekleidung – Hemden, Blusen, Röcke, Hosen und Shirts – gewaschen werden hängt vom persönlichen Sauberkeitsempfinden ab. In jedem Falle gewechselt werden sollte verschmutzte oder unangenehm riechende Wäsche.