Unverträglichkeiten

    Was soll ich tun, wenn ich vermute, eine Allergie zu haben?

    Bei Verdacht auf eine mögliche Kontaktallergie sollte man in jedem Falle einen Dermatologen (Hautarzt) seiner Wahl aufsuchen, der die Ursache für die Hautreaktion aufklären wird. Weitere Informationen zum Thema Allergie finden sich in einem Faltblatt, das der IKW zusammen mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft herausgegeben hat, sowie in einer gemeinsam mit dem DAAB und dem BMELV herausgegebenen Broschüre.

    Ist eine Reaktion auf ein Produkt immer eine Allergie?

    Nicht jede Reaktion auf ein Produkt muss zwangsläufig eine Allergie sein. Es kann sich zum Beispiel auch um eine leichte Reizung der Haut handeln. Wichtig ist in jedem Fall, die Ursache herauszufinden. Deshalb sollte man einen Dermatologen (Hautarzt) seiner Wahl aufsuchen, der die Ursache für die Hautreaktion aufklären wird. Weitere Informationen zum Thema Allergie finden sich in einem Faltblatt, das der IKW zusammen mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft herausgegeben hat, sowie in einer gemeinsam mit dem DAAB und dem BMELV herausgegebenen Broschüre.

    Was ist der Unterschied zwischen einer Reizung (Irritation) und einer Allergie?

    Unter Reizungen versteht man vorübergehende Hautreaktionen, die nur an denjenigen Stellen auftreten, die direkt mit dem Produkt in Kontakt gekommen sind. Hierbei bestehen von Person zu Person große individuelle Unterschiede hinsichtlich der Empfindlichkeit. Bei der bestimmungsgemäßen Anwendung kosmetischer Mittel kann es nur bei Personen mit sehr empfindlicher Haut zu leichten, vorübergehenden Reizungserscheinungen kommen.

     

    Die Symptome einer Kontaktallergie sind Rötungen, Schwellungen, Wasserbläschen, nässende Stellen, Schuppenbildung und Hautverkrustungen. Sie zeigen sich erst etwa ein bis drei Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen (dem Allergie auslösenden Stoff). Die überwiegende Mehrzahl der in der Bevölkerung auftretenden allergischen Erkrankungen betrifft Reaktionen auf natürliche Stoffe wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel. Allergische Reaktionen können aber auch bei vielen weit verbreiteten Gebrauchsartikeln, so z. B. bei nickelhaltigem Schmuck oder auch bei bestimmten Inhaltsstoffen kosmetischer Mittel, auftreten. Als Allergie auslösende Stoffe in Kosmetika können prinzipiell alle Bestandteile der Rezeptur in Frage kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Allergen synthetisch hergestellt wurde oder ob es aus der Natur stammt. In vielen Fällen besteht eine Allergie bereits verborgen und wird erst durch den Kontakt mit einem kosmetischen Mittel sichtbar.

    Ich bin auf einen bestimmten Stoff allergisch. Woher weiß ich, ob dieser in einem Produkt enthalten ist?

    Die Inhaltsstoffe kosmetischer Mittel sind mit ihren so genannten INCI-Bezeichnungen international einheitlich auf den Verpackungen gekennzeichnet. Durch einen Vergleich der Inhaltsstoffliste mit den in Ihrem Allergiepass vermerkten Stoffen können Sie gezielt Produkte meiden, die Stoffe enthalten, auf die Sie allergisch reagieren.

     

    Weitere Informationen zum Thema Allergie finden sich in einem Faltblatt, das der IKW zusammen mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft herausgegeben hat, sowie in einer gemeinsam mit dem DAAB und dem BMELV herausgegebenen Broschüre. Speziell über die Einzelkennzeichnung von bestimmten Parfuminhaltsstoffen informiert ein weiteres Faltblatt des IKW.

    Weitere Artikel

    Weitere Artikel
    Weitere Themen