Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung von N-Nitrosaminen in kosmetischen Mitteln

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Stand dieser deutschsprachigen Empfehlung: März 2003

Eine aktualisierte Fassung (Stand: 2009) ist in englischer Sprache von COLIPA verfügbar.

Nitrosamine sind weit verbreitet in der Umwelt, wenn auch im Allgemeinen mit sehr niedrigen Werten (Größenordnung: 1 μg/kg [ppb]). Sie bilden sich außerdem im Verdauungstrakt bei Aufnahme von Lebensmitteln und im Tabakrauch. Sie entstehen hauptsächlich durch Wechselwirkung von sekundären Aminoverbindungen mit Nitrit bei einem pH-Wert von < 6 oder mit gasförmigen Stickoxiden. In bestimmten Fällen kann es jedoch zur Bildung von Nitrit bei einem pH-Wert von > 6 kommen, wenn auch Formaldehyd vorhanden ist (z. B. aus einigen Konservierungsmitteln). 

Die Nitritquellen sind natürliches Vorkommen im Wasser (in der Regel über mikrobielle Reduktion von Nitrat oder fehlerhafte Mischbettharz-Wasseraufbereitungssysteme), Lebensmittel mit hohem Nitratgehalt, wie etwa Spinat, kalzinierte anorganische Materialien und Pigmente und Zersetzung von Bestandteilen wie Konservierungsmitteln mit einem NO2-Radikal und nitro-substituierte aromatische Farbstoffe. Stickoxide kommen in der Atmosphäre als Kontaminanten aus Verbrennungsprozessen vor. 

Neben den zahlreichen natürlichen Quellen von sekundären Aminoverbindungen gibt es diejenigen, die in einigen hergestellten Rohstoffen enthalten sind.

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