Umweltverhalten kosmetischer Mittel: Kosmetik-Industrie unterstützt Wissenschaft

Als Hersteller kosmetischer Pflegeprodukte ist sich die Kosmetik-Industrie ihrer Verantwortung gegenüber Verbrauchern und Umwelt bewusst. Daher steht sie in engem Kontakt mit den Herstellern der in kosmetischen Produkten verwendeten Rohstoffe. Darüber hinaus legt sie großen Wert darauf, in grundsätzliche Entwicklungen mit eingebunden zu werden. 

Kooperation für neues Verfahren zur Umweltbewertung

Der Kompetenzpartner Schönheitspflege im IKW fördert zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die Untersuchungen des Instituts für Umweltforschung der RWTH Aachen zur Umweltbewertung schwerlöslicher Stoffe in kosmetischen Mitteln. Ziel ist es, eine Methodik zu etablieren, mit der Stoffe mit einem geringen ökologischen Gefährdungspotenzial leichter von solchen mit einem höheren Potenzial unterschieden werden können.

Fachartikel von Kosmetik-Experten

Dass die Hersteller kosmetischer Mittel sich umfangreich mit den Inhaltsstoffen ihrer Produkte auseinandersetzen, zeigt der von ihnen veröffentlichte Beitrag „Environmental Safety Aspects of Personal Care Products – a European Perspective“. In diesem Artikel, der im Journal „Environmental Toxicology and Chemistry“ erschienen ist, geben Experten aus der deutschen Kosmetikindustrie eine Übersicht über die rechtlichen Bestimmungen für kosmetische Mittel in der EU. Darüber hinaus werden einige typische Rezepturen sowie Inhaltsstoffe kosmetischer Mittel genannt und deren mögliche Auswirkungen auf die Umwelt abgeschätzt.

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