Sonnenschutzmittel verursachen keine Unfruchtbarkeit

Sonnenschutzmittel schützen die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonnenstrahlen und tragen dazu bei, gefährlichen Erkrankungen wie Hautkrebs und einer vorzeitigen Hautalterung vorzubeugen. Verbraucher können darauf vertrauen, dass Sonnenschutzmittel sicher und gesundheitlich unbedenklich sind. Dies gewährleisten die umfassenden Bestimmungen und Richtlinien, die in der EU für alle kosmetischen Produkte gelten und entsprechende Sicherheitsbewertungen durch die Hersteller.

Die Behauptungen, Sonnenschutzmittel und die darin enthaltenen UV-Filter würden zu Unfruchtbarkeit bei Männern beitragen, sind unbegründet. Sie leiten sich ab aus Untersuchungen in Dänemark, die allerdings anerkannten wissenschaftlichen Anforderungen in vielerlei Hinsicht nicht entsprechen. So hat man beispielsweise männliche Spermien im Reagenzglas isoliert und diese direkt mit einer sehr hohen Konzentration von Sonnenschutzmitteln vermischt. Dies spiegelt nicht die tatsächlichen Anwendungsbedingungen wider. Bei sachgemäßer Anwendung von Sonnenschutzmitteln auf intakter Haut gibt es keine Hinweise darauf, dass die bei den Laborversuchen beobachteten Effekte, wie die Beeinträchtigung der Spermienfunktion, tatsächlich eintreten. Somit sind die Relevanz der Befunde und die Übertragbarkeit auf die Anwendung von Sonnenschutzprodukten nicht gegeben.

Eine Vielzahl von anerkannten Gesundheitsexperten und Behörden weltweit bestätigen, dass Sonnenschutzmitteln eine zentrale Rolle beim Schutz der Haut vor den schädlichen UV-Strahlen zukommt.

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