Sicherheit von Talkum in kosmetischen Mitteln

Die Medien berichten aktuell über ein Urteil eines US-amerikanischen Gerichts, bei dem eine mögliche Verbindung zwischen der Verwendung talkumhaltiger Puder und einer Krebserkrankung thematisiert wurde. Dieses Urteil hat keine Konsequenzen für kosmetische Produkte mit Talkum in der EU.

Talkum ist ein sicherer und häufig verwendeter Inhaltsstoff für kosmetische Mittel, insbesondere für dekorative Kosmetik wie beispielsweise Puder. Talkum ist ein mineralisches Produkt (Magnesiumsilikat), das direkt aus der Erde gewonnen wird. In der Vergangenheit wurde Talkum gelegentlich mit einer Verunreinigung durch Asbest in Verbindung gebracht. Das in kosmetischen Mitteln verwendete Talkum ist jedoch völlig frei von Asbest.

Gelegentlich aufkommende Behauptungen, dass talkumhaltige Kosmetika für Fälle von Eierstockkrebs verantwortlich seien, sind unbegründet. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Verwendung von talkumhaltigen kosmetischen Mitteln für das Auftreten von Krebserkrankungen verantwortlich ist.

Die Hersteller kosmetischer Mittel tragen die Verantwortung, dass die dem Verbraucher zur Verfügung gestellten Produkte für Mensch und Umwelt sicher sind. Dieser Verpflichtung kommen sie im Rahmen der umfangreichen gesetzlichen Regelungen weltweit nach.

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