Kosmetika mit Parabenen

Zum Vergrößern klicken!Sie machen kosmetische Mittel wie auch Lebens- und Arzneimittel länger haltbar: Parabene. Wie alle Konservierungsstoffe schützen sie vor dem mikrobiellen Verderb und gewährleisten damit die Gesundheit der Verbraucher. Der Kompetenzpartner Schönheitspflege im IKW bewertet kosmetische Produkte, die Parabene enthalten, als unbedenklich.

Parabene sind eine gut untersuchte Stoffgruppe und innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Konzentrationsgrenzen gesundheitlich unbedenklich. Dies belegen Untersuchungen des europäischen Wissenschaftsausschusses für Verbrauchersicherheit, des Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS). 

Werte im grünen Bereich

Das Gremium hat im Jahr 2013 die Konzentrationen der einzelnen Parabene in kosmetischen Mitteln überprüft. Dabei wurden Methyl- und Ethylparaben bezüglich der Konzentration, in welcher sie verwendet werden, als sicher eingestuft.

Auch die auf dem Markt derzeit übliche Konzentration von Propyl- und Butylparaben in kosmetischen Mitteln entspricht der von dem Gremium empfohlenen Menge. Lediglich für die im Kosmetikrecht festgelegten Obergrenzen hat das Gremium eine Minderung empfohlen. Zudem dürfen Propylparaben und Butylparaben in Babyprodukten, die zur Hautpflege im Windelbereich angewendet werden, ab Oktober 2015 nicht mehr enthalten sein.

Zur Diskussion um eine mögliche hormonaktive Wirkung von Parabenen lesen Sie bitte auch den Artikel: Kosmetika und hormonähnliche Wirkung

Weitere Informationen:
Parabene in Kosmetikprodukten - Informationsblatt der EU-Kommission (Stand: 2011)

 

 

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