Babypuder gehört nicht in Kinderhände!

Immer wieder passieren Unfälle, bei denen Babys oder Kleinkinder auf dem Wickeltisch mit der Puderdose spielen und dabei den Puder versehentlich über ihrem Gesicht verschütten. Atmen sie den Puder ein, kann dies zu Atemproblemen bis hin zu schweren Lungenschäden führen. Die betroffenen Kinder müssen dann unangenehme diagnostische und therapeutische Maßnahmen wie eine Bronchioskopie über sich ergehen lassen.

Richtige Verwendung wichtig!

Behörden wie auch Kinderärzte und Dermatologen sehen in Babypudern keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber alternativen Produkten zur Babypflege wie Cremes oder Lotionen. Trotzdem sind Puderprodukte noch immer die erste Wahl vieler Eltern, wenn es um die Pflege des Babypopos geht.

Sofern sie den Babypuder richtig verwenden, können sie ihn auch weiterhin bedenkenlos benutzen. Der Kompetenzpartner Schönheitspflege im IKW empfiehlt dazu, die auf den Produkten aufgedruckten Hinweise zum Gebrauch in jedem Fall zu befolgen. Besonders wichtig ist, dass die Puderdosen immer außerhalb der Reichweite der Kinder aufbewahrt werden und diese keinesfalls damit spielen.

Sichere Verpackungen 

In den letzten Jahren haben die Hersteller bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit ihrer Produkte weiter zu verbessern. Beispiele sind: Verzicht auf Nachfüllpackungen, kleinere Streuöffnungen, Prell- und Pressverschlüsse, Beschwerung der Puder, Umstellung auf Einmal-Anwendungen.

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