Nachhaltig Waschen und Geschirrspülen

Sauberkeit kostet eine Menge Energie und Ressourcen. Daher setzt die Wasch- und Reinigungsmittelbranche (WPR)  auf nachhaltiges Handeln. Hierbei spielen sowohl  umweltbezogene, als auch wirtschaftliche und soziale Aspekte eine zentrale Rolle. Der Kompetenzpartner Haushaltspflege im IKW fördert den Dialog zwischen allen Beteiligten. Das gemeinsame Ziel ist es, ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Aspekten zu erzielen.

Jeder, der seine persönliche Ökobilanz genauer unter die Lupe nimmt, findet Möglichkeiten, sie im Hinblick auf die drei genannten Aspekte zu optimieren. Der doppelte Vorteil dabei: Ein nachhaltiger Blick auf unsere alltäglichen Handlungen spart langfristig Kosten und Energie und schont somit die Umwelt. Außerdem lässt sich so das Ergebnis beim Abwaschen, Wäschewaschen oder bei der Nutzung des Geschirrspülers sogar verbessern und – man spart darüber hinaus Zeit. Nachhaltiges Handeln bedeutet somit auch einen wirtschaftlichen und sozialen Gewinn.

Mit der Broschüre „Waschen und Geschirrspülen“ hat der Kompetenzpartner Haushaltspflege im IKW eine Reihe von Informationen und Tipps zu diesem Thema zusammengestellt. Eine der Kernaussagen: Hersteller und Verbraucher stehen gemeinsam in der Pflicht. Denn neben einer möglichst nachhaltigen Herstellung der Produkte fällt ihrer Anwendung eine besondere Bedeutung zu.

Wer richtig dosiert, handelt nachhaltig

Ein anschauliches Beispiel ist die Dosierung von Waschmitteln. Viele Verbraucher dosieren ihr Waschmittel nicht nach Anleitung, sondern nach Gefühl – frei nach dem Motto „viel hilft viel“. Doch die Wäsche wird dadurch nicht sauberer. Vielmehr gilt: Je geringer die Verschmutzung der Wäsche und je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel wird benötigt. Wer richtig dosiert, spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Auch die Produktwahl macht sich in der persönlichen Ökobilanz bemerkbar. Wer beispielsweise vor dem Waschmittelregal steht, kann schon hier den ersten Schritt auf dem Pfad der Nachhaltigkeit gehen. Denn je öfter wir konzentrierte Waschmittel kaufen, desto weniger Verpackungsmüll fällt an. Ein auf der Packung meist deutlich erkennbares Zeichen – ein Wäschekorb mit einer Zahl – vermittelt die durchschnittliche Zahl der Waschladungen, die mit der Packung bewältigt werden können.


Selbstverpflichtung der Industrie

Auch die Waschmittelhersteller forcieren – sowohl bei pulverförmigen als auch bei flüssigen Rezepturen – die Entwicklung höherkonzentrierter Produkte. Zudem verzichten die Mitgliedsfirmen des IKW in freiwilligen Initiativen auf die Verwendung bestimmter Inhaltstoffe. Die komplette Liste der Selbstverpflichtungen des IKW im Wasch- und Reinigungsmittelbereich ist auf Seite 19 der Broschüre „Waschen und Geschirrspülen“ nachzulesen. Außerdem finden Interessierte darin viele weitere Informationen über nachhaltiges Handeln bei der täglichen Hausarbeit.

Weitere Artikel

Weitere Artikel
Weitere Themen